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LitCamp17 - Was ist eigentlich ein Barcamp und wieso explodiert Twitter?

26.6.2017

Achtung: Dieser Beitrag heute ist einfach nur die Dokumentation dessen, wie geplättet ich von diesem Wochenende bin. Weil: WOW - was für ein Wochenende!

 

Es ist jetzt Montagabend, ich sitze hier auf der Couch und kann nicht fassen, dass dieses großartige Wochenende auf dem Literaturcamp in Heidelberg vorbei ist. Ich muss mich gerade echt aufraffen, nicht einfach ins Bett zu fallen, sondern noch in die Tasten zu hauen. (Schlaf wird auf dem LitCamp einfach nicht so groß geschrieben, auch wenn es ein Substantiv ist ;-) ). 

 

 

 

Aber mal von vorne: Wie kam ich denn da hin? Das ist eine gute Frage. Im November las ich vom Literaturcamp. Das offene Konzept eines Barcamps klang zwar irgendwie interessant, aber auch sehr experimentell und ich war unsicher. Also zögerte ich und verpasste meine Chance auf ein Ticket. Warum war ich dann trotzdem da? Ich hatte total Glück, denn NetGalley hat einige Tage vor dem LitCamp noch ein Ticket verlost, das ich gewonnen habe - vielen Dank nochmal an dieser Stelle dafür :-) 

 

Aber was ist eigentlich ein BarCamp? Der Versuch einer Erklärung in eigenen Worten: Jeder kann etwas. Und jeder weiß etwas. Aber das, was ich weiß und für selbstverständlich oder logisch erachte, ist für andere oft neu und wertvoll. Außerdem kann es meinen Horizont erweitern, mich mit anderen zu einem Thema, zu dem ich der Meinung bin, mich gut auszukennen, näher auseinanderzusetzen. Diese Chance hat man bei einem Barcamp.

 

Der wichtigste Part dabei ist der Teilnehmer. Und zwar jeder. Morgens geht es los mit der Sessionplanung: Jeder, der eine Session anbieten oder vorschlagen möchte, stellt sich in einer Reihe auf. Das Plenum aller Teilnehmer wird gefragt, wer sich für die Session interessiert. Die Anzahl der Interessenten bestimmt die Lokalität (einen der Räume) und dann wird ein Zeitslot zugeteilt. Am Ende entsteht ein Zeit- und Raumplan, genannt Sessionplan. Darin festgehalten sind alle geplanten Sessions, so dass man sich seinen Tagesplan so zusammenstellen kann, wie es die eigenen Interessen trifft. Eine Session an sich wird immer von einer Person geleitet, manchmal sind es auch mehrere Sessiongeber. Diese leiten ein und halten entweder einen Vortrag, moderieren eine Diskussionsrunde oder erzählen einfach frei irgendetwas zum Thema der Session. Partizipation ist erwünscht und es entstehen immer super spannende Gespräche durch die vielen verschiedenen Menschen, die teilnehmen. 

 

Aber eine Session zu geben ist nicht die einzige Möglichkeit, sich zu beteiligen. Es gibt auch jeweils Aufbau- und Abbausessions sowie die Möglichkeit, zwei Stunden als „Engel“ zu dienen und sich mit organisatorischer Hilfe am Empfang, Kaffee und Co um das Wohl der anderen zu kümmern. Für Kinderbetreuung war übrigens während des Camps gesorgt und Hunde waren auch willkommen - das habe ich bei noch keiner anderen Veranstaltung so locker erlebt und es war unfassbar schön, zu sehen, dass es geht! Nicht zu vergessen, welch wichtigen Beitrag die Sponsoren und die Spenden der Teilnehmer bringen - schließlich sind Essen und Getränke, Räumlichkeiten, Toilettenpapier und alles, was sonst noch so gebraucht wird, komplett kostenlos. Und da wurde so einiges verbraucht. Die Verpflegung - komplett Vegan und komplett lecker - hat auch überzeugt, denn keiner brauchte eine (Vorsicht Wortspiel) Extrawurst :D 

 

Die Statistik sagt: 

- 220 Besucher 

- 150kg Essen 

- 35 Stunden Zubereitung

 

Ein weiterer Beitrag eines jeden ist schließlich noch das Teilen der Sessions auf Social Media Kanälen, beim LitCamp in Heidelberg war es vornehmlich auf Twitter. Es gab außerdem einen Livestream aus einem der Sessionräume und einige Podcaster, die vor Ort berichteten. So ermöglicht man auch den Leuten, die nicht persönlich dabei sein können, das LitCamp mitzuerleben. Es wird den Livestream auch auf Youtube geben, ihr findet sie dann auf dem YouTube Channel des LitCamps

 

 

Ich bin jetzt nicht nur geplättet, sondern in Streichholz-Zwischen-die-Augenlider Stimmung und mache daher einen Punkt. Die nächsten Beiträge werden sachlicher, versprochen. *seufz* Ich hab den LitCampBlues… Bis bald! 

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