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Buchemotion zu Zeitlose - Simeons Rückkehr von Eva-Maria Obermann

20.2.2018

 

  

So, lange war es still, ich war ziemlich krank und hatte mega Stress, weshalb der Blog eine zeitlang dann doch zurückstecken musste. Das heißt aber für euch: Es kommen einige neue Rezensionen in den nächsten Tagen und Wochen. Hoffe ich jedenfalls... ;-) Genug Futter ist da! Den Anfang macht dieses tolle Buch von Eva-Maria Obermann... 

 

Zum Inhalt 

 

"Simeons Rückkehr" ist Teil 1 einer Trilogie und ist im Schwarzer Drachen Verlag erschienen. Das Buch ist in sich abgeschlossen und kann auch als Einzelband gelesen werden. 

 

Dora arbeitet als Erzieherin und lebt in einer glücklichen Beziehung. Doch immer wieder wird sie von ihren Träumen verfolgt, in denen sie Nancea gerufen wird und als Straßenmädchen über einen Markt läuft, mit Simeon. Als plötzlich Nathan in ihrem Leben auftaucht, der Simeon sehr ähnlich sieht und sich äußerst seltsam verhält, verschwimmen die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit. Dora ahnt noch nicht, dass auch die Feinde aus ihrem Traum über diese Grenzen gehen können…

 

Meine Meinung 

 

Am liebsten würde ich zwei Rezensionen zu diesem Buch schreiben, weil es aus zwei Handlungssträngen besteht und mir der eine sehr gefallen hat, während der andere mich nicht so überzeugen konnte. 

 

Das Buch spielt abwechselnd in der Gegenwart und der Vergangenheit, die anfangs noch Traum zu sein scheint. Der Stil dieser beiden Stränge unterscheidet sich stark. Während in der Vergangenheit viele passiert und Action und Spannung nicht zu kurz kommen, steht im Großteil des Handlungsstranges in der Gegenwart die langsame Entwicklung einer Ahnung zu einer Erkenntnis im Mittelpunkt. Auch die Protagonistin ist anders. Nancea ist eine Kämpferin, sie weiß, was sie will, ist abenteuerlustig und mutig. Dora, die Nancea der Gegenwart, entspricht dem nicht ganz. Sie ist eher verwirrt durch ihre Träume, zweifelt an sich und wenn sie sich mal mutig fühlt, wirkt sie gleich eher sprunghaft auf mich. Das passt in meinen Augen nicht ganz, auch wenn am Ende die Veränderung einiger ihrer Charakterzüge durch spezifische Ereignisse in der Vergangenheit plausibel nachvollziehbar sind. 

 

Das alles ändert sich dann, wenn die Handlung der Gegenwart immer weiter mit der Vergangenheit verschmilzt. Ich habe die letzten Kapitel geliebt, die Auflösung ist super durchdacht und spannend. Das Ende hat mich emotional mitgenommen und das Buch für mich echt nochmal so richtig aufgewertet.

 

Noch ein Hinweis an den Verlag, den ich nicht in die Bewertung einfließen lasse: Das Lektorat und Korrektorat des Buches ist stark verbesserungswürdig. Stellenweise sind Wortwiederholungen und Rechtschreibfehler gehäuft, das mindert das Leseerlebnis, sofern es einem auffällt und es tat mir im Herzen weh für die Geschichte. 

 

Mein Fazit 

 

Der Schreibstil der Vergangenheits-Szenen ist großartig, ich habe darin einen echten Pageturner gefunden und konnte kaum abwarten, weiterzulesen. Dieses Vergnügen wurde für mich persönlich durch die Gegenwarts-Geschichte unterbrochen, die mich nicht so fesseln konnte. Ich mochte Dora nicht, während ich Nancea liebte - das ist natürlich Geschmackssache, wer mit leicht unsicheren Charakteren mehr anfangen kann, als mit einer Heldenfigur, dem wird es wohl genau andersherum gehen, oder vielleicht fällt dieser Unterschied, den ich bemerkte, auch nicht jedem so stark auf. Die Buchidee an sich hat mir sehr gefallen, am Ende schwanke ich zwischen drei und vier Kleeblättern und vergebe aufgrund des tollen Endes final 🍀🍀🍀🍀 (vier von fünf Kleeblättern)

 

 

 

Hinweis: Das Buch wurde mir als digitales Leseexemplar von Eva-Maria Obermann zur Verfügung gestellt, was meine Meinung in keiner Weise beeinflusst. Vielen Dank für die schönen Lesestunden! 

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